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Hier finden sie ihre häufigste Fragen – und unsere Antworten

Ich bin gerade in ein neues Quartier gezogen. Wie kann ich eine Pedibus-Linie starten?

Zuerst kann ich auf der interaktiven Karte nachsehen, welche Pedibus-Linien es bereits auf der Pedibus-Seite gibt.

Mit Hilfe des Einladungs-Formulars kann ich mich an die Schule, den Elternverein, oder auch an Eltern meines Wohnquartiers wenden. Ich kann auch Pedibus-Flyer verteilen oder Poster in meinem Wohnhaus, meinem Quartier, dem Gemeindesaal, etc. aufhängen.

Wenn Sie Unterstützung brauchen, besuchen Sie die Webseite Ihrer kantonalen Pedibus-Koordination.

Wieviele Familien braucht es, um eine Pedibus-Linie zu eröffnen?

Zwei Familien genügen! Natürlich, umso mehr Familien an der Linie teilnehmen, umso weniger Strecken muss jedes Elternteil zurücklegen; und der Zusammenhalt ist stärker.

Wie viele Strecken muss ich pro Woche zurücklegen?

Bei einer durchschnittlichen Pedibus-Linie führt jedes Elternteil die Linie ungefähr 2-Mal die Woche. Dies ist von der Anzahl der Eltern und der mit dem Pedibus zurückgelegten Strecken abhängig. Wir empfehlen, den Pedibus mindestens einmal die Woche auch selbst zu führen.

Muss die ich Schulleitung, den Elternverein oder die Gemeinde über die Gründung der Pedibus-Linie in Kenntnis setzen?

Dies ist nicht notwendig, kann aber Vorteile haben: indem Sie die Schuldirektion oder den Elternverein informieren, können Sie Ihrer Linie eine grössere Sichtbarkeit geben und neue Mitglieder finden. Die Gemeinde könnte auch an der Linie interessiert sein, die Linie für ein Pedibus-Fest unterstützen oder den Pedibus-Eltern im Fall von Sicherheitsproblemen auf dem Schulweg unterstützen.

Welche Vorteile habe ich, wenn ich meine Linie auf der Pedibus-Webseite anmelde?

Indem Sie Ihre Linie anmelden,

  • erlauben Sie es anderen Eltern/Kindern aus Ihrem Quartier sich Ihnen anzuschliessen
  • können Sie kostenlos Sicherheitsmaterial bestellen
  • erhalten Sie 4-mal im Jahr einen Newsletter mit allen Neuigkeiten und Ereignissen zum Pedibus
  • erhalten Sie die Unterstützung der kantonalen Koordinatorin für jegliche Fragen zu Ihrer Linie
  • unterstützt Sie Ihre Gemeinde, unter anderem durch die Einrichtung von Pedibus-Haltestellenschilder
  • helfen Sie, den Pedibus bekannter zu machen und unterstützen eine sanfte Mobilität sowie die Sicherheit auf dem Schulweg.

 

Wie kann meine Gemeinde meine Linie unterstützen?

Die Gemeinden zahlen (normalerweise) die Pedibus-Haltestellenschilder und einige unterstützen die kantonale Pedibus-Koordination finanziell.

Die Gemeinden können, z.B. am Schulanfang, auch Flyer und Informationen über den Pedibus an die Einwohner und Einwohnerinnen verteilen, im Gemeinde-Magazin über den Pedibus informieren, den Pedibus-Familien ein jährliches Z’vieri spendieren oder Aktionen rund um den Pedibus, wie zum Beispiel anlässlich des Internationalen Tages zu Fuss der Schule, erlauben und unterstützen.

Was ist die Rolle der Pedibus-Koordination?

Die kantonale Pedibus-Koordination informiert und hilft den Eltern bei der Gründung einer Pedibus-Linie indem sie Informationsveranstaltungen organisiert, praktische Ratschläge gibt und bei der Einrichtung der Strecke, des Zeitplans und der Regeln einer Linie unterstützt. Sie verteilt auch kostenloses Materiel, beantwortet Fragen und hilft bei der Findung von Lösungen im Fall eines Problems.

Wie lang kann eine Pedibus-Strecke maximal sein?

Man geht davon aus, dass die Strecke nicht länger als 1 km sein sollte.

Wieviele erwachsene Begleiter braucht es für eine gewisse Anzahl von Kindern?

Idealerweise kümmert sich eine Begleitperson um max. 6 Kinder. Ab 7 Kindern wird empfohlen, die Pedibus-Gruppe zu zweit zu führen. Wenn es zwei Begleitpersonen braucht/hat, dann positioniert sich eine am Anfang und die andere am Ende der Kindergruppe.

Was tun, wenn ein Kind die Regeln nicht befolgt?

Rufen Sie dem Kind, und allen anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die festgelegten Regeln, auf Basis der Pedibus-Charta, wieder in Erinnerung.

Sprechen Sie natürlich auch mit den Eltern des betroffenen Kindes. Diese sind für das Verhalten Ihres Kindes auf dem Schulweg verantwortlich.

Können die Pedibus-Kinder auch das Trottinette oder das Velo benutzen?

Nein, der Pedibus ist ein Begleitsystem zu Fuss. Kinder ab 9 Jahren können an einem Velobus teilnehmen.

Gibt es eine Höchst- oder Mindestanzahl von Kindern für eine Pedibus-Linie?

Die kleinsten Pedibus-Linien haben 3-4 Kinder und die grössten 10-12. Im Durchschnitt zählt eine Pedibus-Linie 8 Kinder.

Wer ist im Falle eines Unfalls verantwortlich?

Betreffend die Versicherungen (Haftpflicht/Unfall), behalten die Eltern alle Vorrechte. Die Kinder nehmen am Pedibus teil, als wenn sie zu einem Freund/einer Freundin eingeladen wären. Im Falle eines Unfalls, kommt also die Haftpflichtversicherung des Kindes zum Einsatz.

Wie motiviere ich die Kleinsten zu Fuss zu laufen?

Mehrere Möglichkeiten bieten sich an: zusammen singen, einen Zwischenposten (ein Baum, ein Brunnen etc.) auf dem Weg erreichen, eine «Patenschaft» mit einem älteren Kind abschliessen, etc.

Ist der Leuchtgurt für die Kinder obligatorisch?

Nein, aber er wird für die Sicherheit der Kinder empfohlen. Die reflektierenden Gurte und Westen, welche gratis bei Pedibus bestellt werden können, erhöhen die Sichtbarkeit und somit die Sicherheit der Kinder und Begleitpersonen. Die Statistik zeigt, dass die Schwere der Unfälle in der Dämmerung und der Nacht zunimmt.

Bin ich für die Kinder verantwortlich, welche mit meiner Linie mitlaufen aber nicht eingeschrieben sind?

Die Eltern der Kinder sind für diese verantwortlich.

Wenn die Kinder das Alter für den Pedibus haben (4-8 Jahre), kontaktieren Sie deren Eltern und erklären Sie diesen, dass der Pedibus ein System ist, bei dem man sich gegenseitig hilft. Es wäre ein Vorteil für alle, wenn diese Familien dem Team der Begleitpersonen beitreten würden.

Wer, ausser den Eltern, kann den Pedibus führen?

Grosseltern sind oft sehr beliebte Begleitpersonen. Auch Tagesmütter, Kindermädchen, Senioren aus dem Quartier oder grosse Schwestern und Brüder (ab 18 Jahren) können den Pedibus begleiten.

Was, wenn ich nicht mehr am Pedibus teilnehmen möchte/kann?

Es sind keine Bedingungen an Ihre Teilnahme am Pedibus geknüpft. Wenn Sie nicht mehr teilnehmen können/wollen, sprechen Sie früh genug mit den anderen Begleitpersonen, damit die Linie sich neu organisieren kann.

Kann eine Pedibus-Linie auch öffentliche Verkehrsmittel (Bus, Zug) benützen?

Ja, in den Kantonen Waadt und Jura gibt es bereits Peditrain-Linien (Peditrain). So kann der Pedibus auch über längere Strecken funktionieren.

Sie finden keine Antwort auf Ihr Frage?

Diese Rubrik wird regelmässig überarbeitet. Zögern Sie nicht und senden Sie uns Ihre Frage an folgende Adresse: : coordination.pedibus@ate.ch