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Tätigkeitsbericht 2020 Pedibus Wallis

Trotz der Pandemie entwickelt sich der Pedibus 2020 im Wallis weiter und beschreitet neue Pfade. Er hilft sogar, die Ansteckungsgefahr im Umfeld der Schulen zu reduzieren.

Die Koordination Pedibus Wallis ist mit Begeisterung und zahlreichen Projektplänen in das Jahr 2020 gestartet. Durch die Ankunft der COVID-19-Pandemie in der Schweiz musste dieser positive Elan grösstenteils auf ein virtuelles Niveau umgeleitet werden. Die Schliessung der Schulen und die Annullierung vieler Sitzungen, Veranstaltungen und Aktionen stellten eine grosse Herausforderung da.

Doch das Netzwerk der kantonalen Pedibus-Koordinationen konnte schnell eine neue Strategie entwicklen, um weiterhin die Familien, Schulen und Gemeinden bei die Promotion der Gesundheit, der Sicherheit und des sozialen Zusammenhalts zu unterstützen. Während des Lockdowns im Frühling 2020, war der Pedibus bei den Familien zuhause Gast, und zwar in Form von speziell für die Situation erstellten Sportvideos. Damit die Bewegung auch in den eigenen 4 Wänden nicht zu kurz kam.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts bewarb die Koordination den Pedibus als ein ausgezeichnetes Mittel im Kampf gegen COVID-19: der Pedibus bremst die Ansteckungen indem er die Anzahl der Eltern um die Schulen herum reduziert.

Im Jahr 2020 waren 24 Pedibus-Linien (zwei mehr als 2019) in 14 Walliser Gemeinden aktiv. Dabei handelt es sich um ein zufriedenstellendes Resultat in Anbetracht der stark durch die Pandemie eingeschränkten Möglichkeiten zur Sensibilisierung der Familien. Jedes Pedibus-Kind hat 2020 in etwa 6.3 km Fussmarsch pro Woche auf dem Schulweg zurückgelegt. Somit konnten 13 Tonnen CO2-Ausstosse im Wallis eingespart werden.